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![]() Ivan Ofenbeher, Angela Buljčik (Ofenbeher), Maja Ofenbeher und Ivan Ofenbeher |
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-Mutter: Ofenbeher, Maria geboren 1907 in Novi Sad, geborene Paroskaj. Die Ehe wurde geschlossen 1926 in Novi Sad und wurden folgende Kinder geboren: -Sohn 1 Mihajlo 1927 in Novi Sad -Sohn 2 Stevan 1929 in Novi Sad Die wirtschaftliche Lage im Ort war zu diesen Zeitpunkt so schlecht, daß er als Seilmachermeister arbeitslos war und zur Arbeitssuche auf Wanderschaft ging. In Celarevo fand er in einer Hanffabrik Arbeit und holte seine Familie dorthin nach. Dort wurde -Sohn 3 Ivan 1930 geboren. Es dauerte nicht lange und er fand in einer Seilerei des Besitzers Dundjerski in Kulpin einen besseren Arbeitsplatz. Hier wird -Sohn 4 Alexander 1935 geboren. Alle Kinder gingen in Kulpin zur Schule und machten dort ihren Abschluss. Wenig später zogen wir in die Nähe der Ziegelei des Besitzers Dundjerski, wo sich auch eine weitere Hanffabrik von ihm befand. Dort wurde über den Arbeitsplatz hinaus auch Wohnung mit Garten gestellt. In dieser Zeit wird das Königreich Jugoslawien von ungarischen Soldaten besetzt und es kündigt sich langsam der zweite Weltkrieg an. Vater Stephan wird 1940 zur Wehrmacht eingezogen, kommt schnell an die Front und er fällt nach Berichten 1944 irgendwo im Krieg. Auch später konnte über das Rote Kreuz nichts genaueres ermittelt werden. Mit den Tod von Vater Stefan erlosch auch das Wohnrecht beim Besitzer Dundjerski. Sohn Stevan übernahm die Rolle des Familienoberhauptes. Er fand gleich in der Nähe Arbeit in dem Gestüt „kleine Pussta Ergeli“ als Trainer und Pfleger für Vollblutrennpferde und man zog dorthin. Später fand er für ein Jahr Arbeit auf einem Bauernhof von Kucurski in Futog. Danach zog man ins Haus von Oma Paroskaj ins Zentrum von Novi Sad. Mutter Maria schickte alle einen Beruf zu erlernen. Mihajlo wurde Vulkanisierer, Stevan wurde Schlosser, Ivan wurde Spengler und Alexander wurde Modellschlosser. Alexander merkte, dass er künstlerische Talente hatte und er besuchte die Kunstmalerschule in Novi Sad und beendete diese in Sarajevo. Er fand keine Firma die ihm die Entfaltung nach seinen künstlerischen Vorstellungen ermöglichte und er begann seine Bemühungen zum Auswandern. Im Jahre 1958 zog er dann nach Deutschland ins Ruhrgebiet. Die anderen Brüder heirateten nach dem Militärdienst. Die Ehen begannen bei Mihajlo 1953, Stevan 1956 und Ivan 1958. In Ivans Ehe wurden die Kinder Ivan 1959 und Maja 1965 in Novi Sad geboren. Die wirtschaftlichen Gegebenheiten ließen in der Familie den Wunsch der Auswanderung nach Deutschland reifen. Den Kindern soll es mal besser gehen. Schon 1968 in Novi Sad machte Ivan einen Arbeitsvertrag bei der Firma Thyssen Hamburg und sie zogen dorthin. Er arbeitete dann bei dieser Firma bis zur Rente und genießt jetzt sein Rentnerdasein. Die Familie hat beschlossen für immer in Deutschland zu bleiben, da unsere familiären Wurzeln vor 250 Jahren in der deutschen Stadt Offenbach begannen. Wir gehören hierher, weil über Jahre in Jugoslawien die Familie wieder in ihre deutsche Heimat zurückgekehrt ist. Ivan Ofenbeher
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